Die Glasfaser-Vermarktungslücke
Warum „Homes Passed“ nicht gleich „Homes Connected“ ist
62 Prozent Ausbau, 27 Prozent Nutzung: Die aktuellen Zahlen im Klartext
Die aktuelle BREKO Marktanalyse 2026 (Stand: 2. September 2026) zeigt ein zunehmend bekanntes Bild: Die Glasfaser-Ausbauquote in Deutschland steigt auf 62 Prozent – rund 28,7 Millionen Haushalte und Unternehmen könnten sich anschließen lassen, ein Plus von 9,2 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Tatsächlich aktiv genutzt wird der Anschluss jedoch nur von 7,9 Millionen Kunden. Die sogenannte Anschlussquote liegt damit bei lediglich 29,8 Prozent, die Take-up-Rate – also der Anteil der bereits erschlossenen Haushalte, die den Anschluss auch aktivieren – bei nur 27 Prozent. Anders ausgedrückt: Von vier Gebäuden, an denen Glasfaser bereits liegt, nutzt sie im Schnitt nur eines.
Was hinter „Homes Passed“ und „Homes Connected“ steckt
In der Baubranche wird gern mit der Ausbauquote geworben – sie beschreibt, wie viele Gebäude technisch erreichbar sind („Homes Passed“). Für Kommunen und Unternehmen zählt aber vor allem eine andere Zahl: wie viele Anschlüsse tatsächlich aktiv genutzt werden („Homes Connected“). Die Lücke zwischen beiden Werten ist in Deutschland auffällig groß: Bei alternativen Netzbetreibern liegt die Take-up-Rate mit rund 30 bis 34 Prozent spürbar höher als bei der Deutschen Telekom mit etwa 15 bis 18 Prozent – ein Hinweis darauf, dass aktive Vermarktung und Kundenbegleitung einen deutlichen Unterschied machen.
Warum Anschlüsse ungenutzt bleiben
Die Gründe für die Vermarktungslücke sind vielfältig: Viele Haushalte sind mit ihrem bestehenden VDSL- oder Vectoring-Anschluss zufrieden, da dieser für Streaming und Homeoffice oft ausreicht. Hinzu kommen höhere monatliche Kosten für Glasfaser-Tarife im Vergleich zu bestehenden Verträgen sowie der verbreitete Irrglaube, ein Wechsel sei aufwändig oder mit Bauarbeiten im eigenen Haus verbunden. Manche Netzbetreiber verlegen den Hausanschluss zudem erst dann, wenn bereits ein unterschriebener Kundenvertrag vorliegt – wodurch aus Sicht der Nutzer ein Henne-Ei-Problem entsteht. Für Kommunen und Unternehmen bedeutet das: Ausbau allein sichert noch keinen Nutzen, weder für die Fördermittelbilanz noch für die eigene Digitalisierung.
Der IMS KT-Ansatz: Von der Analyse bis zur echten Inbetriebnahme
Bei IMS Kommunikationstechnik begleiten wir Kommunen und Unternehmen ganzheitlich – nicht nur bis zum Bautrupp, sondern bis zur tatsächlichen Nutzung der neuen Infrastruktur:
- Analyse und Planung des Bestands sowie realistische Bewertung, wo sich Ausbau tatsächlich in Nutzung übersetzen lässt
- Erschließung und Installation nach normgerechten Standards, inklusive Abstimmung mit Bauämtern und Netzbetreibern
- Migration bestehender Netze von klassischer Kupfer- auf moderne, IP-basierte Glasfaserinfrastruktur, inklusive Schnittstellen zu vorhandenen Systemen
- Inbetriebnahme und Wartung, damit der Anschluss nicht nur liegt, sondern zuverlässig läuft – vom ersten Tag an
- Projektsteuerung über den gesamten Lebenszyklus, mit Verantwortung für Kosten, Termine und Qualität statt Verantwortungsübergabe nach Bauabschluss
Kommunen und Unternehmen: Vom Ausbau-Kennwert zum echten Nutzen
Für Kommunen, die sich beim Netzausbau auf Fördermittel und öffentliche Statistiken verlassen, zählt am Ende nicht die Ausbauquote allein, sondern ob Bürger und Betriebe die neue Infrastruktur auch nutzen. Für Unternehmen, die auf stabile und schnelle Datenverbindungen angewiesen sind, gilt dasselbe: Ein theoretisch verfügbarer Glasfaseranschluss bringt keinen Wettbewerbsvorteil, solange er nicht aktiv angeschlossen und in Betrieb ist. Genau an dieser Schnittstelle zwischen technischer Verfügbarkeit und echtem Betrieb setzt IMS KT an – mit klarer Projektverantwortung von der ersten Bestandsaufnahme bis zur laufenden Wartung.
Fazit: Erschließung ist der Anfang, nicht das Ziel
Die aktuellen Zahlen zeigen deutlich: Der Engpass beim Glasfaserausbau in Deutschland hat sich vom Tiefbau in die Vermarktung und Inbetriebnahme verschoben. Wer als Kommune oder Unternehmen von Glasfaser wirklich profitieren will, braucht einen Partner, der über den reinen Ausbau hinausdenkt. IMS KT begleitet Projekte ganzheitlich – von der Analyse über die Erschließung bis zur Inbetriebnahme – damit aus „Homes Passed“ tatsächlich „Homes Connected“ werden.
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Sprechen Sie mit IMS Kommunikationstechnik über die ganzheitliche Begleitung Ihres Festnetz- oder Glasfaserprojekts – von der Analyse bis zur zuverlässigen Inbetriebnahme.
