/ by

Wenn jede Sekunde und jede Verbindung zählt

Leitstellen im Ernstfall: Wie zuverlässige Anbindung über Leben und Betrieb entscheidet

Die besondere Verantwortung von Leitstellen

Ob Rettungsleitstelle, Feuerwehr, Polizei oder die Betriebsleitzentrale eines Energieversorgers: Leitstellen sind das Nervenzentrum, in dem Notrufe ankommen, Einsätze koordiniert und kritische Entscheidungen in Sekunden getroffen werden. Fällt hier die Kommunikation aus – und sei es nur für wenige Minuten – kann das gravierende Folgen haben. Anders als bei einem Bürostandort reicht es bei Leitstellen nicht, „meistens“ verfügbar zu sein. Gefordert ist eine durchgehend belastbare, redundante und störungsfreie Anbindung, die auch unter widrigsten Bedingungen funktioniert.

 

Die Herausforderung: Ein einzelnen Ausfallpunkt darf es nicht geben

Viele Leitstellen verlassen sich noch auf eine einzige Hauptleitung. Fällt ein Kabel durch Bauarbeiten aus, kommt es zu einer Störung im Netz des Anbieters oder wird eine Trasse durch Unwetter beschädigt, steht im schlimmsten Fall die gesamte Einsatzkoordination still. Für eine Institution, die per Definition im Krisenfall funktionieren muss, ist das ein nicht hinnehmbares Risiko. Resilienz bedeutet hier: mindestens zwei voneinander unabhängige Übertragungswege, die im Störungsfall automatisch und unterbrechungsfrei ineinander greifen.

 

IMS KT-Bausteine einer resilienten Leitstellen-Anbindung

  • Redundante Wegeführung. Eine physisch getrennte zweite Anbindung – etwa eine Glasfaserleitung über eine andere Trasse – schützt vor Ausfällen durch Bauschäden, Kabeldiebstahl oder Naturereignisse.
  • Richtfunk als unabhängiger Backup-Pfad. Da Richtfunkstrecken keine Erdverkabelung benötigen, sind sie ideal, um eine von der Festnetzinfrastruktur komplett unabhängige zweite Verbindung zu realisieren – gerade für Leitstellen an Standorten, die schwer zu verkabeln sind.
  • Digitalfunk (BOS) als dritte Ebene. Für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben kommt ergänzend häufig der digitale BOS-Funk zum Einsatz. Seine Anbindung an die Leitstellentechnik – inklusive Basisstationen, Antennentechnik und Übergabepunkten – muss ebenso sorgfältig geplant und gewartet werden wie klassische Telekommunikationsnetze.
  • Modulare Mastlösungen für schnelle Ergänzung. Muss kurzfristig eine zusätzliche Anbindung oder ein neuer Standort für Einsatzkommunikation geschaffen werden, bieten modulare Masten eine schnell errichtbare, flexible Lösung, ohne auf aufwändige Festbauten warten zu müssen.
  • Laufende Wartung und Monitoring. Redundanz allein reicht nicht – nur mit vorausschauender Instandhaltung und kontinuierlicher Überwachung lässt sich sicherstellen, dass im Ernstfall auch der zweite Weg tatsächlich funktioniert.5G Standalone in der Praxis

Warum Planung hier über Standardlösungen hinausgehen muss

Jede Leitstelle hat andere bauliche Gegebenheiten, Vorgaben und Anforderungen an Verfügbarkeit. Eine Standardanbindung wie bei einem gewöhnlichen Unternehmensstandort reicht deshalb selten aus. Notwendig ist eine Analyse der individuellen Risikoszenarien – von der Lage des Gebäudes bis zu den verfügbaren Trassen – und darauf aufbauend ein maßgeschneidertes Konzept aus Festnetz, Glasfaser, Richtfunk und gegebenenfalls Digitalfunk-Anbindung.

 

Verfügbarkeit ist für Leitstellen kein Komfortmerkmal

Für Leitstellen und Betreiber kritischer Infrastruktur ist eine hochverfügbare Kommunikationsanbindung keine Zusatzoption, sondern Grundvoraussetzung für die Erfüllung ihres Auftrags. IMS Kommunikationstechnik plant, errichtet und wartet redundante Anbindungslösungen aus Festnetz, Glasfaser, Richtfunk und Modularmast – individuell zugeschnitten auf die besonderen Anforderungen von Leitstellen, Behörden und Rettungsdiensten.

Sie verantworten die Kommunikationsanbindung einer Leitstelle oder kritischen Einrichtung?

Sprechen Sie mit IMS KT über eine Risikoanalyse und ein passendes Redundanzkonzept für Ihren Standort.