Wenn der Angriff nicht am Mast, sondern im Netzwerk beginnt
NIS2, KRITIS & Co.: Warum Cybersicherheit heute Teil jeder Telekommunikationsplanung sein muss
Die neue Bedrohungslage für kritische Kommunikationsnetze
Mobilfunkmasten und Glasfaser-Knotenpunkte gegen Vandalismus und physische Sabotage abzusichern, ist längst gelebte Praxis – IMS KT hat dazu in „Sichere Infrastruktur“ bereits die wichtigsten Schutzmaßnahmen vorgestellt. Doch die größte Gefahr für moderne Kommunikationsnetze lauert zunehmend dort, wo man sie nicht sehen kann: im Netzwerk selbst. Cyberangriffe auf Telekommunikationsinfrastruktur nehmen zu – von DDoS-Attacken auf Netzknoten über Ransomware in der Netzwerksteuerung bis hin zu gezielten Angriffen auf Leitstellen und Behördenkommunikation. Für Betreiber kritischer Infrastruktur ist IT-Sicherheit deshalb kein nachgelagertes Thema mehr, sondern muss von der ersten Planungsphase an mitgedacht werden.
Warum Telekommunikationsnetze ein attraktives Ziel sind
Kommunikationsnetze verbinden heute nicht nur Menschen, sondern auch Maschinen, Leitstellen und Steuerungssysteme. Genau diese zentrale Rolle macht sie für Angreifer interessant: Ein erfolgreicher Angriff auf einen Netzknoten oder eine Richtfunkstrecke kann ganze Regionen von der Kommunikation abschneiden – mit Folgen für Notrufsysteme, Behörden und Unternehmen gleichermaßen. Hinzu kommt, dass viele Netzwerke historisch gewachsen sind und Komponenten unterschiedlichster Generationen kombinieren, was die Angriffsfläche zusätzlich vergrößert.
NIS2 und regulatorischer Druck als Treiber
Mit der EU-Richtlinie NIS2 wachsen die Anforderungen an Betreiber kritischer und wichtiger Infrastruktur spürbar. Wer als KRITIS-Betreiber oder als besonders wichtige Einrichtung gilt, muss künftig verbindliche Mindeststandards bei Risikomanagement, Meldepflichten und der Absicherung der eigenen Netzwerktechnik erfüllen. Das betrifft nicht nur Netzbetreiber selbst, sondern auch öffentliche Verwaltungen, Leitstellen und Unternehmen mit kritischer Kommunikationsinfrastruktur. Wer sich frühzeitig damit auseinandersetzt, vermeidet nicht nur Bußgelder, sondern schafft auch ein deutlich widerstandsfähigeres Netz.
Praxis Sicherheit als integraler Bestandteil der Netzplanung mit IMS KT
Cybersicherheit lässt sich nicht nachträglich aufsetzen – sie muss Teil der Architektur sein. Dazu gehören für uns:
- Netzsegmentierung, damit ein kompromittiertes Segment nicht das gesamte Netz gefährdet
- Redundante und überwachte Anbindungen, die im Angriffsfall automatisiert umschalten
- Verschlüsselte Übertragungswege, insbesondere bei Richtfunk- und Glasfaserstrecken mit sensiblen Daten
- Kontinuierliches Monitoring, um Anomalien frühzeitig zu erkennen, bevor sie zum Ausfall führen
- Klare Zugriffs- und Wartungskonzepte für Technik vor Ort und in der Netzsteuerung
Die Rolle von Zertifizierungen und Partnern
Als Mitglied der Allianz für Cyber-Sicherheit und nach ISO 9001 sowie ISO 14001 zertifiziertes Unternehmen bringt IMS KT nicht nur technisches Know-how, sondern auch geprüfte Prozesse in jedes Projekt ein. Bei der Planung, Errichtung und Wartung von Telekommunikationssystemen – von Festnetz und Glasfaser über Richtfunk bis zum Modularmast – wird Sicherheit von Anfang an mitgedacht, statt sie als nachträgliches Add-on zu betrachten.
Fazit: Sicherheit ist kein Zustand, sondern ein Prozess
Wer heute in Kommunikationsinfrastruktur investiert, investiert automatisch auch in deren Schutz. Physische Absicherung und Cybersicherheit dürfen dabei nicht getrennt betrachtet werden, sondern müssen als zwei Seiten derselben Resilienzstrategie verstanden werden. IMS KT unterstützt Unternehmen, Behörden und Leitstellen dabei, ihre Netzwerke so zu planen, dass sie sowohl physischen als auch digitalen Bedrohungen standhalten.
Sie möchten Ihre Kommunikationsinfrastruktur auf NIS2-Konformität und Cyberresilienz prüfen lassen?
Sprechen Sie mit dem Team von IMS Kommunikationstechnik – wir beraten Sie gern zu einer zukunftssicheren, geschützten Netzarchitektur.
